Zürich Bücher

Zu und über Zürich, über Personen, die in Zürich leb(t)en, gibt es unzählige Bücher.

Ich führe im Laden ausgewählte Bücher: Bücher zur städtebaulichen Entwicklung, zur Architektur verschiedenster Gebäude. Zur Geschichte der Langstrasse über das Wiediker- und Aussersihlquartier finden Sie eindrückliche Dokumente. Wenn Sie mal etwas Spezielles zu Zürich kochen wollen, dann finden Sie im Laden sicher ein Zürcher Kochbuch. Wollen Sie in Zürich wandern oder spezielle Orte aufsuchen, dann liegen Wanderbücher und Zürich Führer auf. Und was wäre, wenn Zürich am Meer läge?

Sie finden im Laden zum Beispiel: (selbstverständlich können wir für Sie auch andere Bücher bestellen)

Gebrauchsanweisung für Zürich

Milena Moser
piper, 2015, 2018, 3.A.
978-3-492-27659-7, Fr. 21.90

Marmorwaschbecken in öffentlichen Toiletten, Designerstühle im Postamt und blitzsaubere Trambahnwagen: Zürich ist eine Klasse für sich. Milena Moser, die in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen aufwuchs und mehr als drei Jahrzehnte in Zürich lebte, stellt sich den typischen Klischees:

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dem Geld und dem Gold, den absurd hohen Preisen und den Steuerflüchtlingen. Sie spaziert durch die Altstadt und zum Zürichsee. Besucht Außenbezirke, die heute angesagt sind, und Lokale mit karierten Tischdecken, die früher als bünzelig galten, plötzlich aber sehr in sind. Erlebt Romantik und Hipster-WGs im Umkreis der Langstraße und bewegt sich auf den Spuren bekannter Krimihelden ebenso wie auf denen großer Psychoanalytiker.

Zürich - abseits der Pfade

Niklos Klaus Rozsa, Bettina Spoerri
braumüller, 2019
978-3-9910029-8-7, Fr. 19.90

"Zürich abseits der Pfade" entführen die Autorin Bettina Spoerri und der Fotograf Miklós Klaus Rózsa auf Spaziergängen dazu, andere Seiten von Zürich zu entdecken:

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Die kulturelle Vielfalt im ehemaligen Arbeiterviertel, die interessante Architektur neuer Überbauungen und Hochhäuser, die Schönheit umgenutzter Industrieviertel, Vergangenheit und Gegenwart des jüdischen Lebens in Zürich oder etwa auch die Spuren verborgener Verteidigungslinien aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie erzählen von den manchmal absurden und dadaistischen Seiten der Stadt, in der Lenin oder Lasker-Schüler ihre Marken hinterließen, aber keine feste Bleibe fanden. Ihre Empfehlungen für besondere Orte zum Verweilen und ihre Tipps für Ausflüge aus der City hinaus eröffnen unerwartete Zürcher Ansichten und Einsichten, und nicht zuletzt erhalten sehnsüchtige Mägen, Hirne, Herzen und Geldbeutel abwechslungsreiche und öfter auch durchaus erschwingliche Nahrung.

52 kleine & große Eskapaden in und um Zürich

Valeria Mella
Dumont Reiseverlag, 2020
978-3-616-11010-3, Fr. 21.90

Draußen unterwegs zwischen Vierwaldstättersee, Zürcher Oberland und Schaffhausen. Ob wandern, radeln, paddeln oder in aller Ruhe die Natur genießen: 52 kleine und große Eskapaden machen Lust, die schönsten Ecken in und um Zürich zu entdecken.

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Für wenige Stunden, einen Tag oder ein Wochenende - unwiderstehliche Ausflüge ins Grüne warten. Bären am Stadtrand besuchen, in eine Fantasiewelt eintauchen oder mit der steilsten Standseilbahn fahren - es ist so einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!
Für alle, die schnell raus aus dem Alltagstrott raus wollen, ohne weit reisen zu müssen52 Erlebnisberichte und über 200 stimmungsvolle Fotos, die zum Schmökern und Selbstlosziehen einladenFür jedes Zeitbudget, ohne finanziellen AufwandMit Orientierungs- und Übersichtskarten im Buch und GPX-Daten zum Download.
Im Dorf vor der Stadt
Die Baugenossenschaft Neubühl, 1929-2000

Emanuel La Roche
Chronos, 2019
978-3-0340-1543-1. Fr. 48.00

Erbaut in den Jahren 1930-1932, gilt die Werkbundsiedlung Neubühl in Zürich-Wollishofen als wichtigstes Wohnensemble der Schweiz aus der Zwischen­kriegszeit.

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Seit 2010 unter Denkmalschutz, ist dieses herausragende Beispiel des Neuen Bauens architekturhistorisch gut erforscht, doch fehlte bislang eine Darstellung der Baugenossenschaft, die das grosse Werk ermöglichte und es bis heute trägt. Ihre Geschichte wird hier erstmals erzählt.Die Baugenossenschaft Neubühl verstand sich immer als eine «ideelle», die nicht nur günstigen Wohnraum schaffen und verwalten wollte, sondern auch Wert auf Gemeinschaft und aktives Zusammenleben der Menschen legte. Da die Siedlung Neubühl viele Jahre lang als eine Art isolierte Wohninsel vor den Toren der Stadt lag, ent­wickelten Genossen­schafterinnen und Genossenschafter ein ausgeprägtes Selbstver­ständnis als Bewohner eines etwas speziellen Dorfes. Die Publi­kation zeigt, wie deren Ansprüche mit der Realität in Konflikt gerieten, welche alltäg­lichen Probleme sich aus dieser Spannung ergaben und wie man versuchte, diese zu lösen. Als ein roter Faden zieht sich die Frage durch die Arbeit, weshalb es nicht gelang, die Wohninsel als «Dorf vor der Stadt» zu bewahren, und warum erst im Jahr 2000 ein Neubau eingeweiht werden konnte.Spezielles Augenmerk richtet das Buch auf die zahlreichen politischen Flüchtlinge, die zwischen 1933 und 1945 in der Siedlung Unterschlupf fanden. Besonders diese Kapitel verdeutlichen, wie stark die grosse Geschichte auf das kleine Dorf vor der Stadt einwirkte.