Zürich Bücher

Zu und über Zürich, über Personen, die in Zürich leb(t)en, gibt es unzählige Bücher.

Ich führe im Laden ausgewählte Bücher: Bücher zur städtebaulichen Entwicklung, zur Architektur verschiedenster Gebäude. Zur Geschichte der Langstrasse über das Wiediker- und Aussersihlquartier finden Sie eindrückliche Dokumente. Wenn Sie mal etwas Spezielles zu Zürich kochen wollen, dann finden Sie im Laden sicher ein Zürcher Kochbuch. Wollen Sie in Zürich wandern oder spezielle Orte aufsuchen, dann liegen Wanderbücher und Zürich Führer auf. Und was wäre, wenn Zürich am Meer läge?

Sie finden im Laden zum Beispiel: (selbstverständlich können wir für Sie auch andere Bücher bestellen)

Aussersihl bewegt.
Der Zürcher Kreis 4.

Hannes Lindenmeyer
Rotpunkt Verlag, 2021
978-3-85869-929-9
Fr. 42.00

Ein Fluss trennt Zürich in zwei Welten, rechts der Sihl das Bankenviertel um Bahnhofstraße und Paradeplatz, links der Sihl das ehemalige Arbeiterviertel Aussersihl. Der Name ist seit jeher Programm

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 Alles, was innerhalb der Stadtmauern nicht sein soll, findet sich hier: das Siechenhaus, der Galgen, später die Fabriken.Wer hier wohnt, lebt auf kleinem Fuß. Armut, Ausländer, hohe Dichte lassen eine farbige, tolerante Lebenswelt wachsen und bilden ein fruchtbares Biotop für Pionierinnen, Kunstschaffende und Wirrköpfe. Über hundert Jahre war Aussersihl eine Hochburg der Arbeiterbewegung. Nicht nur politisch, auch zivilgesellschaftlich - der Sportverein war sozialdemokratisch, der Chor kommunistisch, die Fußballliga anarchistisch. Das Verschwinden von Industrie und Handwerk lässt Hallen zurück, die von Menschen mit kreativen Ideen übernommen werden. Der Ruf des Verruchten wandelt sich: Pulsierende Urbanität heißt das jetzt. Von den Armen von einst wohnen noch wenige in den letzten heruntergekommenen Altbauten, die auf Sanierung warten.Hannes Lindenmeyer erzählt die Geschichte Aussersihls aus der Sicht jener Bewegten, die sich in Vereinen und Gruppierungen zusammenschlossen, um Häuser zu besetzen oder eine Baugenossenschaft zu gründen, für Frieden zu kämpfen, gleiches Recht für Frauen einzufordern oder Migration theatralisch aufzuarbeiten - kurz jener Menschen, die das «Ausser» in diesem außergewöhnlichen Quartier ausmachen.

Hellmut.
Die lange Geschichte einer kurzen Strasse.

Hannes Lindenmeyer
Rotpunkt Verlag, 2018
978-3-85869-800-1
Fr. 42.00

Achtzig Meter kurz ist die Strasse mit dem Namen Hellmut im Zürcher Quartier Aussersihl; wer hier wohnt, spricht von der »Hellmi«. Hannes Lindenmeyer erzählt die Geschichte »seiner« Strasse, die Stadt­ geschichte auf die Bühne bringt

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 In den Hauptrollen treten auf: Die Arbeiter; sie prägten das Gesicht des mausarmen Aussersihls. Die Spekulanten; manch einer hat über die Jahrzehnte das Messer gewetzt, um ein Filetstück aus dem Quartier profitabel zu machen. Die Bewohnerinnen und Bewohner; mit aber­ witzigen Aktionen haben sie zigmal für ihren Wohnraum gekämpft – und haben doch an der Aufwertung mitgewirkt, lange bevor das Gentrifizierung hiess. Die Revolutionäre; die von 1917 und die von 1968 und die Spontis, die 1980 die Stadt auf den Kopf stellten. Die Politik; vom Gemeinderat bis ins Bundeshaus – die Hellmi hat sie alle auf Trab gehalten. Hellmi­Geschichte, das ist Sozialgeschichte, Politikgeschichte, die Geschichte eines Mieterkampfs mit Happy End, vor allem aber eine Liebeserklärung an den »Chreis Cheib«.

Bewegung tut gut - Rote Fabrik.

Interessengruppe Rote Fabrik (Hrsg)
Limmat, 2021
978-3-03926-008-9
Fr. 46.00

Mitten in der Jugendrevolte wurde 1980 die Rote Fabrik als alternatives Kulturzentrum in Zürich eröffnet.

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Dieses Buch blickt zurück auf die Vorgeschichte und erzählt die Geschichte von Zürichs Alternativkultur bis heute, die mit Widerstand beginnt und mit der Etablierung eines neuen Kulturverständnisses endet, zu dessen Symbol die Rote Fabrik wurde. Die Beiträge setzen sich kritisch mit der Gegenwart und dem betrieblichen Selbstverständnis auseinander, sie erzählen Geschichten von vor und hinter den Kulissen. Erstmals wurden für dieses Buch die Archivschätze gehoben und unzählige Dokumente und Fotos gesichtet und eingeordnet.Mit Beiträgen von Philipp Anz, Nadine Zberg, Daniel Hitzig, Michelle Steinbeck, Stephan Pörtner, Katja Baigger, Stefan Busz, Michael Hiltbrunner, Viola Rohner, Christoph Müller, Esther Banz, Tan Wälchli, Philipp Klaus, Pablo Rohner, Rachel Mader, Geneva Moser, Nora Strassmann und Pete Mijnssen.

Zürich - ein historisches Portrait

Hans Peter Treichler
Hier & Jetzt, 2021
978-3-03919-536-7
Fr. 39.00

Er war ein begeisterter Zürcher, der 2019 verstorbene Germanist und Historiker Hans Peter Treichler. Im Nachlass fand sich das Manuskript für ein historisches Porträt seiner Stadt, das nun posthum publiziert wird

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An seinem Werk, daskeine klassische Stadtgeschichte, sondern eine Alltagsgeschichte Zürichs ist, arbeitete der Autor über Jahrzehnte. Zu Themen wie Brücken, Essen, Verkehr, Presse, Licht oder Theater recherchierte er. Im Text steckt aber nicht nur sein umfassendes Wissen, das er in leicht lesbarem Stil zu Papier brachte, das Porträt ist auch eine Hommage an seine Heimatstadt. Die Erzählung geht von Orten und Schauplätzen aus und reicht bis in die Anfänge der Stadt zurück. Fotografien aus der Zeit um 1900 illustrieren das Buch.

Morsezeichen über Zürich
Eine Jugend am Fusse des Zürichbergs

Mary Apafi
Th. Gut Verlag, 2021.
978-3-85717-279-3,
Fr. 29.90

Wer Zürich kennt und liebt und sich so richtig gemütlich in eine sonnige Familiengeschichte aus den frühen Fünfzigerjahren einlesen will, der muss dieses Buch haben.

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Es handelt von der Zeit zwischen Weltkriegsende und beginnendem Wirtschaftswunder, von der unsere Grosseltern immer wieder erzählt haben, als die kleinen «Sibir»-Kühlschränke aufkamen und in den öffentlichen Toiletten plötzlich das Heulen der Handföhnapparate ertönte, als die Confiserie «Honold» hiess und man im «Konsum» oder im «Läbis» einkaufen ging.
Mary Apafi zeichnet ein einfühlsames Stimmungsbild aus dem Bürgertum, wie es vor einem dreiviertel Jahrhundert das Leben in den Stadtquartieren zwischen Uni und Zürichberg, zwischen Milchbuck und Rigiblick prägte. Ein herrliches Buch zum Lesen und Vorlesen, zum Träumen und Erinnern, kurzum: Zürich von seiner liebenswertesten Seite.

Zürich - abseits der Pfade

Niklos Klaus Rozsa, Bettina Spoerri
braumüller, 2019
978-3-9910029-8-7, Fr. 19.90

"Zürich abseits der Pfade" entführen die Autorin Bettina Spoerri und der Fotograf Miklós Klaus Rózsa auf Spaziergängen dazu, andere Seiten von Zürich zu entdecken:

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Die kulturelle Vielfalt im ehemaligen Arbeiterviertel, die interessante Architektur neuer Überbauungen und Hochhäuser, die Schönheit umgenutzter Industrieviertel, Vergangenheit und Gegenwart des jüdischen Lebens in Zürich oder etwa auch die Spuren verborgener Verteidigungslinien aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie erzählen von den manchmal absurden und dadaistischen Seiten der Stadt, in der Lenin oder Lasker-Schüler ihre Marken hinterließen, aber keine feste Bleibe fanden. Ihre Empfehlungen für besondere Orte zum Verweilen und ihre Tipps für Ausflüge aus der City hinaus eröffnen unerwartete Zürcher Ansichten und Einsichten, und nicht zuletzt erhalten sehnsüchtige Mägen, Hirne, Herzen und Geldbeutel abwechslungsreiche und öfter auch durchaus erschwingliche Nahrung.

52 kleine & große Eskapaden in und um Zürich

Valeria Mella
Dumont Reiseverlag, 2020
978-3-616-11010-3, Fr. 21.90

Draußen unterwegs zwischen Vierwaldstättersee, Zürcher Oberland und Schaffhausen. Ob wandern, radeln, paddeln oder in aller Ruhe die Natur genießen: 52 kleine und große Eskapaden machen Lust, die schönsten Ecken in und um Zürich zu entdecken.

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Für wenige Stunden, einen Tag oder ein Wochenende - unwiderstehliche Ausflüge ins Grüne warten. Bären am Stadtrand besuchen, in eine Fantasiewelt eintauchen oder mit der steilsten Standseilbahn fahren - es ist so einfach, mehr zu erleben als das Bekannte. Also ab nach draußen!
Für alle, die schnell raus aus dem Alltagstrott raus wollen, ohne weit reisen zu müssen52 Erlebnisberichte und über 200 stimmungsvolle Fotos, die zum Schmökern und Selbstlosziehen einladenFür jedes Zeitbudget, ohne finanziellen AufwandMit Orientierungs- und Übersichtskarten im Buch und GPX-Daten zum Download.
Im Dorf vor der Stadt
Die Baugenossenschaft Neubühl, 1929-2000

Emanuel La Roche
Chronos, 2019
978-3-0340-1543-1. Fr. 48.00

Erbaut in den Jahren 1930-1932, gilt die Werkbundsiedlung Neubühl in Zürich-Wollishofen als wichtigstes Wohnensemble der Schweiz aus der Zwischen­kriegszeit.

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Seit 2010 unter Denkmalschutz, ist dieses herausragende Beispiel des Neuen Bauens architekturhistorisch gut erforscht, doch fehlte bislang eine Darstellung der Baugenossenschaft, die das grosse Werk ermöglichte und es bis heute trägt. Ihre Geschichte wird hier erstmals erzählt.Die Baugenossenschaft Neubühl verstand sich immer als eine «ideelle», die nicht nur günstigen Wohnraum schaffen und verwalten wollte, sondern auch Wert auf Gemeinschaft und aktives Zusammenleben der Menschen legte. Da die Siedlung Neubühl viele Jahre lang als eine Art isolierte Wohninsel vor den Toren der Stadt lag, ent­wickelten Genossen­schafterinnen und Genossenschafter ein ausgeprägtes Selbstver­ständnis als Bewohner eines etwas speziellen Dorfes. Die Publi­kation zeigt, wie deren Ansprüche mit der Realität in Konflikt gerieten, welche alltäg­lichen Probleme sich aus dieser Spannung ergaben und wie man versuchte, diese zu lösen. Als ein roter Faden zieht sich die Frage durch die Arbeit, weshalb es nicht gelang, die Wohninsel als «Dorf vor der Stadt» zu bewahren, und warum erst im Jahr 2000 ein Neubau eingeweiht werden konnte.Spezielles Augenmerk richtet das Buch auf die zahlreichen politischen Flüchtlinge, die zwischen 1933 und 1945 in der Siedlung Unterschlupf fanden. Besonders diese Kapitel verdeutlichen, wie stark die grosse Geschichte auf das kleine Dorf vor der Stadt einwirkte.

Gebrauchsanweisung für Zürich

Milena Moser
piper, 2015, 2018, 3.A.
978-3-492-27659-7, Fr. 21.90

Marmorwaschbecken in öffentlichen Toiletten, Designerstühle im Postamt und blitzsaubere Trambahnwagen: Zürich ist eine Klasse für sich. Milena Moser, die in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen aufwuchs und mehr als drei Jahrzehnte in Zürich lebte, stellt sich den typischen Klischees:

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dem Geld und dem Gold, den absurd hohen Preisen und den Steuerflüchtlingen. Sie spaziert durch die Altstadt und zum Zürichsee. Besucht Außenbezirke, die heute angesagt sind, und Lokale mit karierten Tischdecken, die früher als bünzelig galten, plötzlich aber sehr in sind. Erlebt Romantik und Hipster-WGs im Umkreis der Langstraße und bewegt sich auf den Spuren bekannter Krimihelden ebenso wie auf denen großer Psychoanalytiker.

Architekturführer Zürich
Gebäude, Freiraum, Infrastruktur

Werner Huber
Edition Hochparterre, 2020,
978-3909928-43-9, Fr. 78.00

Der Architekturführer Zürich dokumentiert Bauten und Ensembles der Stadt aus allen Epochen. Schwerpunktmässigwerden Bauten ab 1850 behandelt.

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Damals begann die bauliche Karriere Zürichs, und die Stadt wurde zu dem, was sie heute ist: der grösste Metropolitanraum und das Wirtschaftszentrum der Schweiz. Der Architekturführer fokussiert auf das Stadtgebiet, blickt aber auch daru¿ber hinaus, etwa auf Schwerpunkte der schnell wachsenden Regionendes Glattals oder des Limmattals. Das Buch ist nach Objekten gegliedert, geordnet nach der Kreis- und Quartiereinteilung der Stadt Zürich. Einführungstexte und Essays zur Stadtentwicklung von Spezialisten vermitteln einen Überblick über das Baugeschehen in Zürich. Quartierweise Stadtpläne sorgen für geografische Orientierung. Alle rund 800 Gebäude, Pärke,Plätze und Infrastrukturbauten wurden nach ihrer architektonischen Qualität, ihrer Bedeutung für den Stadtraum, aber auch nach ihrer stadtgeschichtlichen Rolle ausgewählt. Dabei gibt es Platz für unerwartete Objekte, und auch Architektursündenkommen im Buch vor, sofern sie städtebaulich relevant und zeittypisch sind. Jedes Objekt ist auf mindestens einem aktuellen oder historischen Foto abgebildet. Von der Mehrzahl der Objekte wird ein Plan gezeigt.

Zürich in den 1970er Jahren

Raphael Zehnder
Emons Verlag, 2020,
978-3-7408-0940-9, Fr. 48.70

Die 1970er Jahre in Zürich: Die Stadt wird gründlich umgestaltet. Es wird in die Höhe gebaut, neue Brücken spannen sich über die Geleise, Hochkamine werden gesprengt.

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Nebeneinander existieren die Herrlichkeit der Banken und die Proteste der 68er-Bewegung gegen den Vietnamkrieg, Wohnungsnot und Spekulation,Rockbands begeistern die Jugend.
Krimipreisträger Raphael Zehnder hält das spannende Jahrzehnt in diesem Bildband fest. Rund 300 historische Fotos lassen die Siebziger lebendig werden, sie erzählen von der Stimmung in der Stadt, von ausgelassenen Festen, glücklichen Stunden am See und dem Aufbruch in eine ungewisse Zukunft. Ein vielschichtiger, beeindruckender Band, der ganz Zürich im Licht der 1970er Jahre erstrahlen lässt.fie selbst.
Über 300 historische Bilder aus den 12 goldenen Stadtkreisen.
Europaallee Zürich - Gemisch, Gefüge, 76 Ginkgos
Stadt Zentrum Wandel

Kaspar Schärer (Hrsg.)
Park Books, 2021
978-3-03860-211-8
Fr. 49.00

In nur zehn Jahren ist direkt beim Zürcher Hauptbahnhof ein neuer Stadtteil gewachsen.

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SDie Neubauten der Büros Max Dudler Architekten, Stücheli Architekten, Gigon/Guyer, David Chipperfield Architects, Wiel Arets Architects, Caruso St John Architects, Bosshard Vaquer Architekten, Boltshauser Architekten, Graber Pulver Architekten, Masswerk Architekten, E2A Architekten und Basler & Hofmann zwischen dem historischen Sihlpost-Gebäude, der Lagerstrasse und der Langstrasse sind dabei sukzessive mit dem benachbarten Quartier verwachsen. Dies ist dem städtebaulichen Wurf des Planungsbüros KCAP in Zürich und Rotterdam zu verdanken, der auch in gebauter Form nichts von seiner Selbstverständlichkeit eingebüsst hat.Das Buch ist ein Porträt dieses neuen Stadtteils mitten in Zürich. Es beschreibt sein Werden über zahlreiche Umwege, die glücklichen Fügungen, die zu seiner Entstehung führten - und das vollendete Werk. Eine historische Rückschau verankert die Europaallee in der Geschichte eines Ortes und einer Stadt, die lange um die Zukunft dieser Brache rang. Neue, exklusiv für das Buch gezeichnete Pläne verschaffen einen bisher nicht gekannten Überblick über alle Baufelder hinweg. Textbeiträge von Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen, Porträts von Gewerbetreibenden sowie historische und neu aufgenommene Fotografien fügen sich zu einer Geschichte der Stadtquartierwerdung in der Metropole Zürich.